Oh Gott Leute, war die Reise anstrengend! Ich hätte nicht gedacht, dass 2 Tage so erschöpfend sein können, haha 🙂
In Berlin mussten wir schon um 4 Uhr aufstehen und selbst im Taxi hab ich immer noch nicht realisiert, auf was für ein Abenteuer ich mich da einlasse. Der Abschied am Flughafen fiel mir sehr schwer und war gleichzeitig immer noch so surreal, denn wie sagt man jemandem für ein ganzes Jahr tschüss? Ich hab immer das Gefühl, ich müsste mich ewig verabschieden, damit der Abschied der Zeit die ich weg bin auch nur ansatzweise angemessen ist. Aber Abschied fällt immer schwer, oder?
Im Flugzeug nach Frankfurt habe ich ein Mädchen kennengelernt, das mit unserer Gruppe bis nach HongKong geflogen ist, was echt praktisch war. Denn nachdem ich mich von Onkel Rainer verabschiedet habe, der mich netterweise bis nach Frankfurt begleitet hat (danke nochmal 😉 ), haben wir uns direkt ein bisschen verlaufen. Das war aber auch nicht so schlimm, den wir hatten jede Menge Zeit und am Ende haben wir unsere Reisegruppe noch rechtzeitig gefunden.
Der 11 Stunden lange Flug nach HongKong war leider nicht so toll. Ich hatte auf einmal total Angst vor Australien, mir wurde da zum ersten Mal bewusst, wie sehr ich das Ganze unterschätzt hatte. Ich hab mir viel zu viele Gedanken darüber gemacht, ob meine Gastfamilie vielleicht doof ist oder ob ich mich überhaupt zu Hause fühlen werde, habe meiner Familie nachgetrauert, und, und, und… sodass ich am liebsten wieder direkt zurück geflogen wäre.
Das habe ich natürlich nicht getan und nachdem ich in HongKong unsere Stadttour verschlafen habe, ging es mir schon viel, viel besser. Zum Glück ging die Tour 9 Stunden lang, sodass ich noch ein bisschen von der Stadt gesehen habe und ein paar Fotos mit euch teilen kann. Und ich muss auch sagen, HongKong ist echt schön, überall sind Pflanzen und man kann fast immer das Meer sehen.
Der letzte Flug nach Adelaide war um einiges besser als der letzte, denn ich konnte schlafen, was super ist, denn jetzt habe ich nur ein ganz kleines bisschen Jetlag.
In Adelaide angekommen lief alles wie geschmiert, wir sind schnell durch die Passkontrolle gekommen, haben alle unsere Koffer abholen können, hatten gar keine Probleme mit dem Zoll und wurden dann direkt von unseren Gastfamilien begrüßt.
So war nun also meine lange, lange Reise nach Australien, voller Hochs und Tiefs und ein Glück bin ich jetzt endlich heil angekommen. Meine Sorgen waren völlig umsonst, denn ich verstehe mich super mit meinen Gasteltern, habe ein schönes Zimmer mit Ausblick in den grünen Garten und fühle mich hier wirklich sehr wohl.
See you (das sagen die hier ständig, das hätt ich echt nicht gedacht)
Emily 🙂




Liebe Emily, wir freuen uns, dass Du gut angekommen bist! Adjust well to your new new temporarily home! Liebe Grüße von uns vieren aus einem sehr heißen Frankreich (Spitzenwert waren heute 43 Grad Celsius🥵)! 😘☀️🙋♀️ Deine Tante Anne, Onkel Wassi und Kolle & Philipp
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