Ich hatte vor ein paar Wochen meine ersten Ferien in Australien. Zwischen den 4 Terms gibt es immer 2 Wochen Ferien und am Ende des Schuljahres, also im Sommer, hat man 6 Wochen frei.
Hier ist es eher unüblich, dass man in den 2 Wochen das Land verlässt oder groß Urlaub macht. Die meisten Leute besuchen ihre Familie, bleiben zu Hause oder reisen in Australien umher. Während der Schulzeit allerdings kommt es häufig vor, dass man einfach so verreist, weil es einfach billiger ist und die Schule damit hier auch relativ entspannt ist, sodass das eigentlich kein Problem darstellt.
Ich habe mich sehr auf die Ferien gefreut, weil sie nach den 10 Wochen Schule und Kälte eine willkommene Abwechslung waren. Und obwohl ich am Anfang ein bisschen Sorgen hatte, dass ich am Ende nichts zu tun habe, war ich dann doch ganz schön viel unterwegs und hab viel erlebt :).
Mit meiner Gastfamilie war ich in Hahndorf, einem deutschen Dorf in South Australia. Da gibt es ganz viele süße kleine Lädchen mit deutschen (hauptsächlich bayerischen) Sachen und Restaurants mit deutschem Essen. Natürlich haben wir uns auch alle eine Schwarzwälder Kirschtorte gegönnt!
Außerdem sind wir an einem Tag in die Stadt gefahren, was mit dem Auto ungefähr eine Stunde gedauert hat. Adelaide ist 3200 km2 groß, also theoretisch viel, viel größer als Berlin, aber die Stadt an sich ist eher überschaubar. Was ich bis jetzt so gesehen habe fand ich ganz schick. Es werden gerade viele neue Hochhäuser und moderne Gebäude gebaut, aber es fließt auch ein Fluss durch die Stadt, es gibt Unis und Parks, alle was eine Stadt eben so braucht. Das Football-stadium darf hier natürlich auch auf keinen Fall fehlen!
Zwischendurch ist Lucilla 17 geworden und sie wollte eher entspannt feiern. Wir sind also zusammen mit Juliannas Bruder und seiner Frau nach Victor Harbour gefahren, waren was essen und haben uns die Gegend angeguckt. Es war soooo heiß, ich bin fast umgekommen vor Hitze, dabei waren es erst 33 Grad. Hier kann man immer gut 5 Grad zur eigentlichen Temperatur hinzufügen, um die gefühlte Temperatur zu bekommen.
Ansonsten hab ich mich viel mit Freunden von der Schule getroffen. Unter anderem waren wir am Strand und ich war das erste Mal im Indischen Ozean Baden! Ich war Basketball spielen (nicht gerade sehr erfolgreich, haha, aber immerhin, ne?), picknicken, shoppen, und, und, und… (hier ein paar Bilder vom Strand in Port Noarlunga)
Am letzten Ferientag ist dann noch Anny aus Vietnam mit ihrer Mutter angekommen und wir haben ein Barbecue gemacht.
Meine „Frühlingsferien“ waren also sehr entspannt und ich freu mich jetzt schon auf die nächsten, haha!
See ya!
Emily 🙂






















Hallo liebe Emily, ich bin immer wieder begeistert von deinen Schilderungen. Natürlich solltest du dir viel von diesem tollen Land anschauen. Ich beneide dich darum. Nun möchte ich gerne wissen, ob man vor Ort auch etwas von den großenartigen Aktionen der GretaThundert mitbekommt ,bzwwie das Thema Umweltschutz besprochen wird. Bis bald, liebe Grüße
Anke
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Hallo Anke, hier in der Schule gibt es eine Umweltgruppe, die sich z.b. für weniger Plastik/Müll in der Cafeteria einsetzt oder auch schon mal ein veganes Barbecue organisiert hat glaub ich. Fridays for Future ist hier auf jeden fall viel, viel kleiner als in Europa, nur wenige Schüler kennen das an meiner Schule oder gehen auf die Demos. Was ich krass finde, ist dass die meisten älteren Leute hier den Klimawandel an sich leugnen und da leider auch gar nicht mit sich reden lassen.
Ganz viele liebe Grüße 🙂 Emily
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